Domaine de Bila-Haut
Latour-de-France, Pyrénées-Orientales
Michel Chapoutier hat 1998 etwas Besonderes im Roussillon entdeckt. Er kaufte 50 Hektar in Latour-de-France, einer wilden Ecke der Pyrénées-Orientales, wo der Tramontane-Wind über terrassierte Weinberge fegt. Das Anwesen ist inzwischen auf 100 Hektar gewachsen. Was ihn hierher zog, war die Geologie. Schwarzer und brauner Schiefer liefern Wärme und Reife. Gneis bringt Mineralität und Frische. Kalkstein und Kreide fügen Struktur und Balance hinzu. Diese uralten Böden aus dem Devon liegen an steilen Hängen im hohen Agly-Tal, zwischen Bergen und Mittelmeerküste. Der Name des Guts stammt vom Haus Bila, einst eine Zuflucht für die Tempelritter. Dieses Templerkreuz erscheint auf jedem Etikett.
Der Chapoutier-Ansatz
Das gesamte Anwesen wird seit Beginn biodynamisch bewirtschaftet. Michel Chapoutier stellte 1991 auf Biodynamie um, lange bevor es Mode wurde. Seine Philosophie ist einfach: Lass das Terroir sprechen. Die Weinberge liegen auf 200 bis 250 Metern Höhe, das Meer ist 40 Kilometer entfernt. Das Klima ist rein mediterran, mit praktisch keinem Regen während der Wachstumsperiode. Die Trauben werden von Hand geerntet und die Weinbereitung bleibt minimal. Die Gärung findet in Betontanks statt, mit zwei bis vier Wochen Mazeration je nach täglichen Verkostungen. Kein Holz, keine Komplikationen. Die Frucht und der Ort bleiben die Stars. Aurélien Capel leitet das Gut im Tagesgeschäft und arbeitet eng mit Michel und seinem Team aus der Rhône zusammen.
Die Weine
Bila-Haut produziert Weine auf mehreren Ebenen. Les Vignes de Bila-Haut ist der Einstieg, ein Côtes-du-Roussillon Villages aus Syrah, Grenache und Carignan. Occultum Lapidem, lateinisch für verborgener Schatz, stammt aus Latour-de-France und stellt den ersten ernsthaften Ausdruck des Terroirs dar. Dann folgten sechs Jahre Beobachtung, bevor v.i.t. auf den Markt kam, was für visitare interiore terrae steht, besuche die innerste Erde. Die Geschichte ging in der Nähe des Dorfes Lesquerde weiter, wo Granitböden und höhere Lagen L'Esquerda hervorbringen, die Verwerfung im Fels auf Katalanisch. Einzellagen-Selektionen wie r.i. und Chrysopée dringen noch tiefer in spezifische Parzellen vor. Es gibt auch Banyuls, den süßen aufgespriteten Wein aus alten Grenache-Reben auf uralten Terrassen. Weißweine mischen Grenache Blanc, Grenache Gris und Macabeu, manchmal mit Marsanne und Roussanne. Die Palette reicht von freundlichen Alltagsweinen bis zu ernsthaften lagerfähigen Flaschen, die mit den Besten aus der Rhône mithalten.
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