La Casaccia - Landschaftsfoto
La Casaccia

La Casaccia

Cella Monte, PiémontItalien

Eine Familie kehrt zu ihren Wurzeln zurück

Elena und Giovanni lernten sich an der Universität während ihres Agrarstudiums kennen, wo sie einen gemeinsamen Traum für die Zukunft teilten. Nach einigen Jahren in Turin und der Geburt ihrer Kinder Margherita und Marcello hatten sie im Alter von 40 Jahren die Gelegenheit, ihren Traum zu verwirklichen. Sie beschlossen, den Sprung zu wagen und nach Cella Monte zu ziehen, um die Tätigkeit der Großeltern fortzusetzen. Arrigo Cencio, ein pensionierter Winzer ohne familiäre Erben, nahm Giovanni und Elena unter seine Fittiche und brachte ihnen alles bei, was er aus seiner lebenslangen Leidenschaft für Weinbau und Weinherstellung wusste. Arrigos Weingut hieß La Casaccia, und zu seinen Ehren wurde der Name beibehalten.

Das Gut selbst hat hier tiefe Wurzeln. In ihrem unterirdischen Keller, der Ende des 18. Jahrhunderts von Hand in den Stein gehauen wurde, werden seit vielen Generationen Trauben vinifiziert. Zuerst die Urgroßeltern, dann die Großeltern und Onkel Pagliano produzierten Weine, die bereits vor hundert Jahren Anerkennung für ihre Qualität erhielten. 1903 erhielt Paolo Pagliano die Autorisierung, das herzogliche Wappen von Maria Elisabetta von Sachsen, Herzogin von Genua, zu führen, als Beweis ihrer Zufriedenheit mit den Weinen, die ihr Haus in Stresa seit 1879 belieferten.

In Stein gemeißelt, in der Natur verwurzelt

Der unterirdische Keller dieses Guts ist vollständig in sedimentären Pietra da Cantoni-Stein gehauen und wurde kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Dieser alte Stein erzählt die Geschichte des Landes selbst. Beim Spaziergang durch Cella Monte siehst du Muscheln, die in den Mauern eingeschlossen sind, denn vor Millionen von Jahren war hier das Meer und die Hügel des Monferrato waren seine Archipele, die maritimen Sandstein hinterließen, als das Wasser zurückwich.

Die malerischen Besitztümer im Monferrato Casalese, nur 8 Hektar sanft geschwungener Hügel, sind auf kalkhaltigen Sanden und kalkhaltigem Kalkstein bepflanzt. Biologischer Anbau stand immer im Mittelpunkt von Elena und Giovannis Unternehmen: Sie begannen sofort nach ihrer Ankunft 2001 mit der Zertifizierung und waren 2003 vollständig biologisch. Ihr umweltfreundlicher Betrieb nutzt Solarenergie, gesammeltes Regenwasser und sogar Holzofenheizung. Die Biodiversität bei La Casaccia ist wirklich ein Wunder: Das Gelände ist voller Obst- und Nussbäume und allerlei Tieren.

Einfache Weine, ehrliche Arbeit

Die gesamte Gärung erfolgt spontan, und die Mazerationen sind bemerkenswert kurz, nur drei Tage für Grignolino, maximal fünfzehn für Barbera. Die Weine sind ungeschönt und ungefiltert. Der Ansatz hier ist unkompliziert. Lass die Frucht sprechen. Lass das Terroir sich ausdrücken.

Sie produzieren die typischsten Weine der Gegend und heben lokale Sorten hervor, darunter Grignolino del Monferrato Casalese DOC, Barbera del Monferrato DOC, Monferrato DOC Freisa. Sie produzieren auch Piemonte DOC Chardonnay, Piemonte DOC Sauvignon und Schaumweine. Der Fokus liegt hier auf Grignolino und Barbera, wobei ersterer vom stets fröhlichen Giovanni Rava als "Der Nebbiolo des Monferrato Casalese" bezeichnet wird. Jedes Jahr füllt La Casaccia ihre beste Barbera-Weinbergsparzelle als Bricco dei Boschi ab, der Zeit in großen Fässern verbringt. Die Familie produziert jährlich rund 30.000 Flaschen, Weine, die die Essenz dieser kleinen Ecke des Piemont einfangen.

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