DolcettoDie charmante Frühaufsteherin aus dem Piemont – fruchtig, saftig, einfach lecker!
Dolcetto bedeutet "kleiner Süßer", aber lass dich nicht täuschen – die Trauben sind süß, der Wein ist herrlich trocken! Diese rote Rebsorte stammt aus dem Piemont in Norditalien und wird dort seit Jahrhunderten angebaut. Sie reift früher als ihre prestigeträchtigeren Nachbarn Nebbiolo und Barbera, weshalb die Winzer sie traditionell für den Eigenbedarf anbauten – quasi als "Alltagswein" zwischen den großen Gewächsen.
Die wichtigsten Anbaugebiete sind Dogliani, Diano d'Alba und Ovada im Piemont. Hier entstehen unkomplizierte, aber keineswegs simple Weine, die ohne lange Reifung auskommen. Was Dolcetto so besonders macht? Sie ist die perfekte Antwort auf die Frage: "Ich will einen richtig guten Rotwein, aber nicht ewig warten müssen!" Frisch, fruchtig und mit moderaten Tanninen ist sie der ideale Einstieg in die piemontesische Weinwelt.
Wie erkennt man diese Rebsorte?
Dolcetto präsentiert sich in einem tiefen Purpurrot mit violetten Reflexen. In der Nase erwarten dich intensive Aromen von schwarzen Kirschen, Pflaumen und Brombeeren, oft begleitet von einem Hauch Lakritze, Mandel und manchmal sogar etwas Bitterschokolade. Am Gaumen ist sie herrlich saftig und fruchtig, mit einer angenehmen Säure und weichen, aber präsenten Tanninen, die dem Wein Struktur geben.
Der Abgang zeigt oft eine charakteristische, leicht bittere Mandelnote – ein Erkennungszeichen der Sorte! Mit ihrer mittleren Fülle und dem moderaten Alkoholgehalt passt Dolcetto perfekt zu antipasti, Pasta mit Pilzsoßen, Pizza, gegrilltem Gemüse oder zu einem klassischen Risotto. Auch zu mittelkräftigem Käse und Charcuterie ist sie ein Traum!
Die Produktion von Dolcetto weltweit
Hier findest du die Liste der 4 grössten Produzenten von Dolcetto.
ItalienPiémont, Ligurie
4 700 haVereinigte StaatenCalifornie
50 haAustralienMcLaren
30 haArgentinienMendoza
20 haWenn du diese Rebsorte magst...
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Rebsorten-Steckbrief
Herkunft
Italien

