KernerDie aromatische deutsche Neuzüchtung mit Riesling-Charme und unkomplizierter Art
Kerner ist eine echte deutsche Erfolgsgeschichte aus dem Jahr 1929. Entwickelt wurde die Rebsorte in der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg von August Herold, der sie nach dem schwäbischen Dichter und Weinliebhaber Justinus Kerner benannte. Die Kreuzung aus Trollinger (rot) und Riesling (weiß) vereint das Beste aus beiden Welten: die Robustheit der einen mit der Eleganz der anderen Sorte.
Besonders in Württemberg, der Pfalz und Rheinhessen fühlt sich Kerner zuhause und bringt dort frische, aromatische Weißweine hervor. Die Sorte ist bei Winzern beliebt, weil sie höhere Lagen verträgt, spätfrostresistent ist und verlässlich gute Erträge liefert. In den 1990ern war Kerner sogar die meistangebaute Neuzüchtung Deutschlands – heute ein Geheimtipp für alle, die unkomplizierte, aber charaktervolle deutsche Weißweine suchen.
Wie erkennt man diese Rebsorte?
Kerner zeigt sich im Glas mit frischen Aromen von grünem Apfel, Pfirsich und Birne, oft begleitet von einer feinen Muskatnote, die an seinen Riesling-Verwandten erinnert. Am Gaumen überzeugt er mit lebendiger Säure und einem mittelkräftigen Körper – erfrischend ohne zu leicht zu sein. Die Weine sind herrlich trinkfreudig mit einem saftigen, fruchtbetonten Charakter.
Perfekt passt Kerner zu leichten Sommergerichten, Spargelgerichten (ein württembergischer Klassiker!), Fischgerichten und asiatischer Küche. Auch zu Ziegenkäse oder frischen Salaten macht er eine gute Figur. Die höherwertigen Auslesen können sogar zu würzigeren Speisen oder als Solisten genossen werden – vielseitig und immer sympathisch!
Die Produktion von Kerner weltweit
Hier findest du die Liste der 4 grössten Produzenten von Kerner.
DeutschlandPfalz, Rheinhessen, Württemberg, Mosel
1 944 haItalienSüdtirol, Trentino-Südtirol, Eisacktal
83 haSchweizAlpenregionen, Bergweingärten
18,5 haÖsterreichSteiermark, Bergweingärten
5 haRebsorten-Steckbrief
Herkunft
Deutschland

