RäuschlingDie fast vergessene Schweizer Rarität mit spritziger Eleganz
Räuschling ist eine der ältesten und seltensten Weißweinrebsorten der Schweiz, die bereits im 16. Jahrhundert dokumentiert wurde. Ursprünglich war sie in der Region Zürich weit verbreitet, geriet aber im 20. Jahrhundert fast in Vergessenheit. Heute wird sie hauptsächlich noch am Zürichsee kultiviert, wo engagierte Winzer diese historische Sorte bewahren.
Was Räuschling so besonders macht, ist seine erfrischende Säure und sein mineralischer Charakter, der perfekt das Terroir der Schweizer Seeregionen widerspiegelt. Die Rebsorte ist spätreifend und braucht beste Lagen, um ihre volle Eleganz zu entfalten. Mit nur etwa 20 Hektar Anbaufläche gehört Räuschling zu den echten Geheimtipps für Weinliebhaber, die Authentisches und Ungewöhnliches suchen.
Wie erkennt man diese Rebsorte?
Räuschling überrascht mit seiner lebendigen, rassigen Art. In der Nase zeigen sich zarte Aromen von grünem Apfel, Zitrusfrüchten und einer feinen Kräuternote, manchmal auch ein Hauch von weißen Blüten. Am Gaumen präsentiert sich der Wein schlank und elegant mit einer markanten, aber nie aggressiven Säure, die ihm Frische und Trinkfluss verleiht.
Der Körper ist leicht bis mittelschwer, der Abgang angenehm mineralisch mit salzigen Nuancen. Räuschling ist der ideale Begleiter zu Süßwasserfischen wie Felchen oder Zander, Spargelgerichten und leichten Sommersalaten. Auch zu Zürcher Geschnetzeltem – der regionalen Spezialität – harmoniert er perfekt. Am besten genießt du ihn jung und gut gekühlt bei 8-10°C.
Die Produktion von Räuschling weltweit
Hier findest du die Liste der 1 grössten Produzenten von Räuschling.
SchweizZürich, Schaffhouse, Trois-Lacs
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Rebsorten-Steckbrief
Herkunft
Schweiz


