AglianicoDer 'Barolo des Südens' – kraftvoll, tanninreich und ewig jung!

Aglianico ist eine der ältesten Rebsorten Italiens und stammt vermutlich von den alten Griechen, die sie im 7. Jahrhundert v. Chr. nach Süditalien brachten. Der Name leitet sich vom italienischen Wort 'Ellenico' (hellenisch) ab – ein Hinweis auf die griechischen Wurzeln. Heute gedeiht Aglianico vor allem in Kampanien und der Basilikata, wo er auf vulkanischen Böden seine ganze Kraft entfaltet.

Diese Rebsorte ist berühmt für ihre mächtigen, tanninreichen Weine, die oft Jahre zum Reifen brauchen. Besonders die DOCGs Taurasi und Aglianico del Vulture haben sich international einen Namen gemacht. Wer Geduld mitbringt, wird mit komplexen, langlebigen Weinen belohnt, die es locker mit den großen Rotweinen Norditaliens aufnehmen können – nicht umsonst wird Aglianico oft als 'Barolo des Südens' bezeichnet!

Wie erkennt man diese Rebsorte?

In der Nase zeigt Aglianico intensive Aromen von dunklen Kirschen, Pflaumen und schwarzen Beeren, begleitet von würzigen Noten wie Pfeffer, Lakritze und Tabak. Mit zunehmender Reife entwickeln sich Nuancen von Leder, Trüffel und getrockneten Kräutern.

Am Gaumen präsentiert sich der Wein kraftvoll und strukturiert mit markanten, aber reifen Tanninen und erfrischender Säure. Der Körper ist voll, die Textur samtig. Perfekt passt Aglianico zu kräftigen Schmorgerichten, Wild, gereiftem Käse oder der süditalienischen Küche – etwa zu Ossobuco, Lammragout oder würzigen Pasta-Gerichten. Ein Wein, der nach herzhaftem Essen ruft!

Die Produktion von Aglianico weltweit

Hier findest du die Liste der 3 grössten Produzenten von Aglianico.

Italien

ItalienCampagnie, Basilicata, Calabre

24 000 ha
Argentinien

ArgentinienMendoza

600 ha

othersAustralie, Etats-Unis

19 ha

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Rebsorten-Steckbrief

Italien - Flagge

Herkunft

Italien

Farbe

Degustationsprofil

Körper
Säure
Süsse
Tannine
Alkohol